Theo Marchetti handelt aus einem Haus mit Swimmingpool, an dessen flachem Ende ein Gipsabguss des David steht. Er hat ihn nicht selbst aufgestellt. Er kam mit dem Grundstück, und er hat ihn behalten, weil Kunden sich daran erinnern.
«An einen Showroom erinnert sich niemand», sagt er. «An die Statue erinnert sich jeder.»
Second Sunday ist ein fiktiver Händler. Dieses Porträt ist Platzhaltertext, geschrieben, um diesen Platz zu füllen, bis das nächste Interview veröffentlicht wird.
Second Sunday ist nach dem Tag benannt, an dem er früher einkaufte, auf einem monatlichen Markt, den er heute nicht mehr braucht. Das Geschäft ist acht Jahre alt und handelt fast ausschliesslich mit goldenen Dresswatches aus der Zeit zwischen Mitte der Fünfziger- und Mitte der Siebzigerjahre. Es ist eine Kategorie, die der Markt zwanzig Jahre lang ignoriert hat, und genau deshalb ist er darin.
